Wie versuchen wir unser Verständnis von "Bio" umzusetzen?  


Unser Verständnis von Bio treibt uns in unserem Tun an. 

Natürlich muss man teilweise auch Kompromisse eingehen. 

Als Demeter-Bauern versuchen wir unseren Betrieb, in Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, Kreisläufe zu schließen. 


Der Bauer

Das Füttern unseres Bodenlebens ist die Grundlage des Bodens. Dazu zählen, Pflanzenrückstände, Kompost aber auch hier das Energetische. Welches wir durch unsere Präparate unter Berücksichtigung der Umwelteinflüsse auf unsere Flächen bringen. 

Gemeinsam mit vielen anderen Demeter-Bauern werden diese Präparate selber hergestellt. Alleine durch das treffen mit den anderen Bauern nimmt man schon eine ganz andere und positive Energie mit auf den eigenen Hof. 

Genaueres zu den Präparaten können wir gerne in einem Gespräch am Hof klären. Fragen die per E-Mail kommen versuchen wir nach besten wissen und gewissen zu beantworten und zu beschreiben. Aber beschreibe mal ein Gefühl.

Zudem arbeiten wir nun auch schon seit mehr als 20 Jahren "Pfluglos". Hier verlassen wir uns auf unsre Begrünungen, unser Beikraut, unsere Fruchtfolge und unserem Leben im Boden, dass sie die optimale Struktur im Boden schaffen. Denn die wissen was sie da tun. Bei unserer Fruchtfolge achten wir auf eine Vielfalt und unterschiedliche Kulturen. Dafür haben wir auch jedes Jahr eine Versuchsfläche wo wir eine neue Kultur, eine schonendere Bearbeitung oder Kultivierung probieren. Das wird leider auch nicht immer das was wir uns wünschen würden. Aber stetiges lernen muss einfach sein, um auf Änderungen beim Klima reagieren zu können.

Als Pflanzschutz bleibt sehr oft nur körperlicher Einsatz. Gerade bei Mohn und Gemüse sind wir oft soviel am Feld, dass wir dabei zusehen können wie alles wächst. Es ist aber ein schönes Gefühl, Barfuß in der kühlen frischen Erde zu stehen. Zu der Arbeit gehört, dass wir regelmäßig über unsere Felder gehen und schauen was denn da los ist. 

Um die Demeter Richtlinien zu erfüllen, haben wir einen Partner-Biobetrieb. Dieser bekommt von uns Klee und Luzerne als Futter für seine Milchkühe. Wir bekommen im Gegenzug hochwertigen Mist, den wir zu Kompost weiter verarbeiten.

Bei uns geht es um mehr als messbares - "Gefühl, Freude und Gemeinschaft" bilden unsere Energie

Auf den Bilder sieht man einige Impressionen im Zusammenhang mit den Präparaten. Die Wirkung ist nicht messbar. 



Veredler

Die Produkte welche auf unseren Feldern gedeihen werden nach der Ernte dann gereinigt und soweit möglich selber verarbeitet. 

Somit werden lange Wege verhindert. In Zusammenarbeit mit anderen Bio-Bauern können wir auch unsere Produktpalette erweitern und trotzdem ein System unterstützen welches für uns passt. 

Gelegentlich kommt es dann zu Situationen in der man das Gefühl über ein Zertifikat stellt. Ein Produkt muss zu uns und unserer Einstellung passen. So haben wir die Nüsse nicht von großen Bioplantagen, sondern von Streuobstwiesen in unserer Umgebung, welche noch nie behandelt wurden. Auch wenn sich die Gartenbesitzer sich das Zertifizieren nicht leisten können.

Besondere Sorgfalt lassen wir bei unseren Erzeugnissen walten. Vollkorn, Sauerteig und unbehandeltes Wasser spielen dabei immer eine große Rolle.

Verpackung

Das Brot kommt in unbehandelte Papiertüten und die Tragetaschen sind aus Papier oder Baumwolle. Bei den Gemüsesackerl werden Netzsäcke verwendet. Die nehmen wir gerne wieder zurück um sie wieder zu verwenden. Für Kleinmengen haben wir Plastikfreie Beutel im Hofladen.  


Das Getreide usw. wird in Zellstoffbeutel gefüllt. Nach langer Suche haben wir uns dafür entschieden, weil sie aus Pflanzen erzeugt werden und wieder rückstandslos biologisch abbaubar sind. Kompostfähig sind sie aber leider nur wenn genügen Wärme entsteht, was in einem Hauskompost oftmals nicht der Fall ist. Leider haben diese aber den Nachteil dass Sie unbehandelt sehr dünn und nicht einfach verarbeitbar, lagerfähig und witterungsbeständig sind. Daher haben unsere Etiketten zusätzlich eine Schutzfunktion. Die Banderolen aus Recyclingpapier umhüllen das gesamte Packerl und schützen so zusätzlich vor der Witterung. Die einzelnen Schichten lassen sich gut trennen und daher entsorgen.

Wir befüllen auch gerne mitgebrachte Behälter.


Für Pakete die versendet werden, verwenden wir Karton-Schachteln. Sollte Füllmaterial benötigt werden, verarbeiten wir Altkarton. Mit einem Gerät das Kartonagen schneidet und strukturiert wir dieses Füllmatereal selber produziert.



Der Kunde als "Mitträger" und somit Teil des Ganzen

Anstatt des Ausdruckes Kunden verwenden wir gerne das Wort „Mitträger“. Es sind keine Nummern denen wir ein Produkt andrehen. Sie sind die die unser Produkt fertig stellen. Ein Teil, des Kreislaufes, genauso wie wir einer sind. Sie sind es die uns unterstützen und fördern und einem Rohstoff oder einem Erzeugnis auch eine Wertigkeit geben.  

Was wir noch sagen wollen

Diese Dinge bestimmen natürlich auch unser Privatleben. Wir versuchen auch hier etwas vorzuleben. Dies gelingt in manchen Bereichen besser, in Anderen schlechter. Wir versuchen uns zu verbessern und haben unsere Meinung. Den Gegenwind den man dafür erntet spüren wir regelmäßig. Aber mit der Unterstützung unserer Kollegen, Freunde und Mitträger (Kunden) haben wir immer genügend Rückenwind um das auszuhalten.  

Uns ist bewusst, dass wir nicht alles perfekt machen. Aber wir versuchen, mit den vorhandenen Mittel, den gesetzlichen Vorgaben und unserem Engagement uns stetig weiter zu entwickeln, um unsere Welt ein klein wenig besser zu machen.  

Es heißt immer man kann nicht die ganze Welt verändern, aber... 

                 ..."Wenn eine nachhaltige Veränderung in uns passiert und wir danach handeln, ist diese Welt nicht mehr die Gleiche".