"Ganz aktuell" 


Selbstbedienungsregal und Geh-Türe

Unser neues Selbstbedienungsregal ist mit Säften, Brot, Suppengemüse, Kräutersalz, Zucchini und vielem mehr bestückt.

Die Geh-Türe ist dem offenen Torflügel nachgebaut. Die Sonne die unserem Leben die Wärme gibt ist auch hier wieder zu finden. 

Das die Tür geschlossen ist, ist weil wir die Befürchtung haben dass unser Jüngster das Dorf-Leben sonst zu sehr aufmischen würde. 

Das soll aber niemanden aufhalten zu uns herein zu kommen.


 

Mohn und Gemüse

Der September hat den Herbst eingeleitet. Damit verbunden ist die Ernte der Früchte die länger brauchen um reif zu werden. 

So ist der Mohn bereits Erntereif. 

Beim Gemüse wie Erdäpfel, Rote Rübe, Zwiebel und Karotten werden nur jene Menge geerntet welche benötigt werden. Die Gesamternte wird in ein paar Wochen folgen.

 

 

Beschilderung und  die 4 Elemente 

Lange hat es gedauert, aber jetzt hat unsere Kräuterspirale wieder Tafeln. So kann man uns beim Vorbeifahren erkennen und erfährt was wir anbieten. 

Montiert sind die Tafeln auf der "gelben Sonne" und 

dem "blauen Himmel", 

mit der Kräuterspirale haben wir noch die "Erde" und 

mit dem kleinen Auffangbecken das "Wasser" abgebildet.

Alle Elemente die die Verbundenheit mit der Natur vermitteln sollen. 

 

 

Endlich Ernte

Um einige Wochen später als in den letzten Jahren konnten wir unser Getreide ernten. 

Roggen, Dinkel, Waldstaudekorn, Nackthafer und Pharaonenkorn sind bereits daheim. 

Alle anderen Kulturen dürfen noch den hoffentlich "Goldenen Herbst" genießen.

 

 

Marmelade, Spidimix, Suppengemüse  und Kräutersalz

Das wird bei uns alles im Haus gemacht. 

Beim Marmelade bleibt immer etwas in der Schüssel zurück. Darum hat sich unser Sebastian sofort gekümmert. 

 


Beikraut, Unkraut und  Kulturpflege

Jeder der einen Garten hat weiß wie schwer es ist das Unkraut in Griff zu bekommen. Wir haben auch nicht viel mehr Möglichkeiten. Sensible Kulturen werden daher in Reihen gebaut. Dazwischen kann hier maschinell gearbeitet werden. In der Reihe bleibt leider nur die Handarbeit. Diese Arbeit übernimmt Großteils unsere Mama "Elsa".

Bei allen anderen Kulturen ist es für uns in Ordnung und zum Teil gewollt dass neben den von uns gesäten Pflanzen auch andere Pflanzen wachsen. Diese haben nämlich sehr positive Auswirkung auf die Tragfähigkeit, Bodenfruchtbarkeit, Wasserspeicherfähigkeit und Nährstoffstabilität. Natürlich auf Kosten von Ertrag.



Biokontrolle , Unwetter  und Zufriedenheit!?

Die Biokontrolle stellt jedes mal eine gewisse Spannung dar. Wenn man Bio aus Überzeugung macht, stellt diese grundsätzlich keine große Hürde dar. Die Kontrolle beinhaltet den Ackerbau. Hier geht es darum ob die ganze Saat genehmigt ist, der Pflanzenschutz konform gemacht wird, die nötigen Demeter-Präparate ausgebracht und die Flächen ordnungsgemäß bestellt wurden. Dazu gehört natürlich auch die richtige Dokumentation. 

Die Vermarktung stellt den aufwändigeren Teil dar. Jedes Produkt dass Vermarktet wird muss ganz genau dokumentiert werden. Erntemenge, jene Menge die beim Reinigen wegfällt, die Vermarktungsmengen, bei größeren Mengen der Endkunde. Bei Produkten wie Brot, usw. wird die Rezeptur geprüft und kontrolliert ob das mit den verbrauchten Rohstoffen zusammen passt und diese alle für Bio geeignet sind. Jeder der schon mal gekocht hat, weiß dass das nicht immer so einfach ist. Produkte welche noch Leben haben, halten sich nicht an die Rezeptur. Da kann schnell mal ein halbes Kilo Mehl mehr gebraucht werden. 

"Ein halbes Kilo im Jahr?" - Ja so genau sind die Kontrollen. Da bei uns noch alles per hand gemacht wird und keine vollautomatische Anlage alles überwacht erfordern diese Aufzeichnungen eine große Herausforderung und Arbeit dar. 

Wenn dann alles passt freut man sich und ist auch stolz über die eigene Leistung.


Während der Kontrolle begann es zu regnen. Der Regen brachte leider neben einer gewaltigen Wassermenge auch viel und großen Hagel. Schon bei der Fahrt während der Kontrolle zeigte sich, dass die Regenmenge viele Flächen nicht mehr aufnehmen konnten. Gerade über die neu angebauten Kulturen wie Hirse musste man sich da sorgen machen. Zu allem Überfluss drehte das Unwetter und kam 3mal zurück. 

Erst am nächsten Tag konnte man eine Runde fahren. Der Hagel hat bei Gemüse, Mohn und Getreide schon erheblichen Schaden hervorgerufen. Bei der Hirse konnte man fast nicht mehr sehen dass sie angebaut wurde. Diese erholte sich aber schnell und macht wieder riesen Freude. 

Wir dürfen wieder zufrieden und dankbar sein, dass uns unsere Böden auch in schweren Zeiten Halt und Ertrag geben.



Der Biobauer fährt ja in der Nacht spritzen - JA

Unsere DEMETER-Präparate werden gemeinschaftlich durch die Demeter-Arbeitsgruppe hergestellt. Dann werden diese am Hof gelagert und auf die Felder ausgebracht.

Beim Horn-Kiesel-Präparat muss es in der Dämmerung ausgebracht werden. Mit Ausnützung des Taus kann dann das Präparat auf den Pflanzen haften. 

Dafür müssen die Präparate erst "dynamisiert" werden. 

"Dynamisieren" bedeutet dass das Präparat in Wasser eine Stunde lang auf spezielle Weise gerührt wird. Da es ja auch etwas dauert das Präparat auszubringen beginnt dieser Tag dann zwischen 3 und 4 Uhr. 

Belohnt wird man dafür mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, einem Frühstück dass dann besonders gut schmeckt und in weiterer Folge das gute Gefühl ALLE Pflanzen auf den Feldern unterstützt zu haben.



Fuß-Wallfahrt nach Maria Dreieichen - "Sei ein Sauerteig"

Traditionell findet die Wallfahrt der Pfarre am Pfingstmontag statt. Wegen Corona durfte das allerdings bereits zum zweiten Mal nicht stattfinden. Um die Tradition aber am Leben zu erhalten, machten sich 10 Personen aus unserer Verwandtschaft um 6.30 Uhr auf den Weg. In etwas über 2h waren die über 10km bewältigt. 

Dabei wurde gebetet, jenen gedacht die leider nicht mehr mitgehen können und allem "DANKE" gesagt worüber wir glücklich sein können. Dabei bleibt natürlich auch etwas Zeit um miteinander über vieles zu reden, einander wieder besser kennen zu lernen und die Natur zu spüren.

Nach einer kurzen Stärkung führte uns die Wallfahrt in die Messe. Als würde uns der Herr Pfarrer kennen, hielt er die passende Predigt über das Thema Sauerteig. "Sei ein Sauerteig" - war die Botschaft und forderte einen auf, für alles offen zu sein und mitzuhelfen gemeinsam ein glückliches Leben zu gestalten.

Als wäre das nicht schon genug an Kleinigkeiten die einem ein harmonisches Leben zu schenken, sind vor unseren Füßen in der Kirche viele Marienkäfer herum gekrabbelt. Was nicht nur uns sondern vor allem unserem Sebastian sehr gefallen hat. 



So bunt ist der Mai

Anfang Mai wurden unsere Erdäpfel gelegt. Das Biosaatgut ist jetzt in den Reihen und wächst und gedeiht hoffentlich gut. So dass wir Mitte August dann die ersten Erdäpfel aus der Erde nehmen können.

Nachdem wir von unserem Partnerbetrieb nochmal eine große Ladung Rindermist bekommen haben wurde dieser umgesetzt. Dies bedeutet dass der Stallmist fein vermengt wird. So entsteht ein homogenes Gemisch aus Stroh, Kuhausscheidungen und Sauerstoff. Jetzt wird die Miete mit unseren Demeter Präparaten versetz. Dies hilft den unzähligen kleinen Lebewesen den Mist in Kompost zu verwandeln. Dieser wiederum wird dann im Spätsommer als Nahrungsgrundlage für die heranwachsenden Herbstkulturen auf den Feldern aufgebracht.

Auf einem Feld haben wir unseren Leinsamen, unser Pharaonenkorn, die Sonnenblumen und den Hafer gesät. 3 Unterschiedliche grün und in der Mitte die frisch gesäte Sonnenblume welch sich so kurz nach der Saat noch nicht zeigt. Obwohl die Saat nur ca. 1 Monat auseinanderliegt wird vermutlich die Ernte ca. 3 Monate auseinander liegen.

Während das eine Saatgut gerade erst in die Erde gekommen ist beginnt anderswo bereits das große Blühen. So beginnen die Obstbäume, Tulpen und viele andere Pflanzen ihre ganze Farbenvielfallt zu zeigen. Dies freut nicht nur uns sondern auch viele unserer Gäste. So wie diese kleine Biene auf dem Bild.



Frühjahrsanbau, Pflege von Winterkulturen und  Obstbaumschnitt

Das Saatgut von Mohn, Leinsamen, Sonnenblumen, Hirse, Buchweizen, Phazelia, Pharaonenkorn, unserem Gemüse (Rote Rüben, Karotten, Bohnen,...) und seit heuer wieder Nackthafer wurde bereits gesät. 

Zuvor würde bereits unser Dinkel gestriegelt. Dies soll eine Bestockung fördern und Beikräuter in ihrer Entwicklung bremsen.

Die im Herbst gesetzten Baume, (Walnuss, Zwetschke, Apfel, Birne und Haselnuss) wurden bereits geschnitten und allem Anschein nach haben es fast alle, trotz starkem Wildverbiss über den Winter geschafft.



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Bio-Strom für Bio-Brot

Unser Strom kommt seit heuer von unserem Dach. 

Mit der neuen Photovoltaikanlage können wir unseren Strom selber Produzieren. Um den Strom selber nutzen zu können wurde ein Stromspeicher aufgestellt.

Gemeinsam mit der Firma Gutenthaler aus Klosterneuburg haben wir eine moderne Anlage installiert, welche uns unterstützt noch nachhaltiger zu sein.

Diese Energie wird uns sicher in Zukunft im Gleichschritt mit der Sonne strahlen lassen und hoffentlich auch in unseren Produkten zu spüren sein.


 

Arbeiten kann auch Spaß machen

Unser Abpackraum ist unser Raum für alles. 

Abfüllen, Lagern von Etiketten, Nudelherstellung uvm. wird in dem Raum gemacht. 

Die Einrichtung aus Heurigengarnituren konnte da ihren Zweck leider nicht mehr erfüllen. Daher haben wir Tische anfertigen lassen welche für die verschiedenen Zwecke geeignet, nachhaltig und ergonomisch sind.


 

Was muss, das muss!

Die provisorische Dachdeckung aus Bitumen welches in den 80ern auf den damaligen Stall gelegt wurde, gab leider ziemlich Plötzlich ihre Funktionstüchtigkeit auf.

Der Raum darunter ist schon lange kein Stall mehr sondern nach einer aufwendigen Kernsanierung das Lager für unsere hochwertigen Produkte. 

Um die Qualität der Lagerware nicht zu gefährden musste das Dach, samt Lattung und Deckung kurzfristig und schnell erneuert werden.

Eine einheimische Firma machte es kurzfristig möglich und half uns aus der misslichen Lage. Im Zuge der Arbeiten wurden gleich die Dachanschlüsse erneuert und so das gesamte Dach kontrolliert und der Dachstuhl vor Wassereintritt geschützt.


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Von einer kleinen Reparatur zur Generalsanierung des Verkaufsraumes

Am letzten Markttag am 19.Dezember räumten wir ein Regal in unserem Verkaufsraum zur Seite um ein Loch im Putz von ca. 20cm Durchmesser zu reparieren. Am Abend war der Raum leer. Der komplette Putz einer Wand abgeschlagen und eine riesen Baustelle begonnen. Somit war klar dass die Winterpause vorbei war ehe sie begonnen hatte. 

  • Die Wand zur Backstube wurde mit einer Platte verstärkt 
  • Alles neu gestrichen
  • Die Deckenleisten ausgetauscht
  • Ein neues Regal aufgestellt
  • Ein Regal für unser Gemüse aufgestellt
  • Fliesen repariert
  • Eine Kühlvitrine für unseren Käse angeschafft
  • Die Preisauszeichnung neu gestaltet
  • Das Erscheinungsbild modernisiert