Der Beginn von Bio am Hof.

1983 begannen Elisabeth und Peter mit der Bewirtschaftung der Landwirtschaft nach biologischen Standards. Zuerst noch mit starkem Bezug auf alternative Erzeugnisse wie Mohn und Kümmel.

Dies war in dieser Zeit leider nicht üblich, ja noch nicht einmal normal. So war es eine große Hürde dies auch öffentlich zu machen.



Glücklicherweise entwickelte sich gleichzeigt ein Netzwerk mit Personen die ebenfalls, den Ausstieg aus dem landwirtschaftlichen Raubbau, forderten und unterstützten.

Zum Beispiel der SONNENTORgründer Johannes Gutmann, aber auch einige andere "Spinner" wie sie damals bezeichnet wurden. 

(Es freut uns, dass wir mit diesen Persönlichkeiten, noch immer in gutem Kontakt stehen und Großteils zusammenarbeiten).

Doch wie kam es überhaupt zu diesem Biogedanken?

Elisabeth war angestellte in einem großen Landesproduktenhändler. Dabei gingen ihr die Pflanzenschutzmittel bereits einen Schritt zu weit. 

"Flächenweise Tiere zu töten war für sie nicht tragbar"


Peter beobachtete die Entwicklung des Ackerbodens. Die intensive Stiermast, mit der der Anbau von Mais verbunden ist, wirkte sich auf die Böden denkbar schlecht aus. Bereits bei geringen Niederschlägen wurde die Erde abgetragen.

"Der Weg in die gegengesetzte Richtung war für Beide der einzig mögliche"


Die weiteren Entwicklungsschritte

Schon bald nachdem der Betrieb, biologisch anerkannt war begannen Elisabeth und Peter mit der Vermarktung der Erzeugnisse direkt am Hof (ca.1989). 

Als der Viktualienmarkt in Gars am Kamp entstand, nutzten wir die Gelegenheit. Seither stehen wir, mit ganz wenigen Ausnahmen, jeden Samstag von Ostern bis Weihnachten am Markt.

Zu dieser Zeit wurde bereits mit dem  backen  unseres Brotes begonnen. Nachdem einige Laibe nicht zum gewünschten Ergebnis führten, hatten wir bald unsere Rezepturen zusammen.




Pfluglos 

Seit 1995 wenden wir  die konservierende Bodenbearbeitung auf unseren Ackerflächen an. Bei dieser schonenden Grundbodenbearbeitung wird auf etwas Ertrag verzichtet. Dafür wird das Bodenleben und dadurch die Bodenstruktur verbessert. Dass sich der Boden bereits verbessert hat kann man mittlerweile mit ein wenig Beobachtungsgabe feststellen.



Demeter

Seit einigen Jahren pflegen wir unseren Boden nach den dynamisch-biologischen Grundlagen und sind stolz einzigartige DEMETER-Produkte zu ernten.



Übernahme durch die "Jungen"

Bis zum Jahr 2016, in dem ich (Stefan), den Betrieb übernommen habe, gaben mir die Eltern jene Zeit, die man als Kind braucht. Einmal alles der Eltern in frage stellen. Bis man bemerkt, dass das alles gar nicht so schlecht ist.

Nach der Hochzeit mit Maria übernahm diese 2018 die Vermarktung.


Fasten mit Elsa

Ihren "Unruhestand" nutzte Elsa mit der Ausbildung zur Fastenleiterin, welche sie unter ständigen ändernden Voraussetzungen im Jahr 2020 erfolgreich abschließen konnte.

Für sie geht es dabei darum, gemeinsam mit den Teilnehmern sich selber, seinen Körper und die Natur zu spüren.


Neues Layout, Logo und Verpackung

Mehr als 2 Jahre wurde an dem neuen Erscheinungsbild und den Etiketten gearbeitet. Dabei sollte das Aufgebaute nicht vergessen werden und ein zeitloses, edles und nachhaltiges Konzept gelingen.

Der neue Schriftzug wir von 2 Bögen unterstrichen. Diese sollen für den Boden und die damit zusammenhängende Verbundenheit stehen. Auf unserer Kräuterspirale prangen so Sonne, Wasser, Luft und Erde die unseren Schriftzug einrahmen.

Die Verpackung und das Etikett sind nun aus Papier bzw. Zellstoff und somit Plastikfrei.